diesen Waffenstillstand wohl schwei'lich entkommen.Um sich ihn zu erklären , will man noch weiter wis-sen, dal's der Prinz von Dänemark während des Gefechtsdie Nachricht von dem Tode Pauls I. erhalten habe,wodurch das ganze System des nordischen Bundes eineVeränderung erleiden mufste. Es ist dies nicht un-möglich; der Kaiser war wirklich in der Nacht vom22- März umgekommen, und es konnte wohl seyn,dafs die Nachricht davon am %. April nach Kopenha-gen gelangt war. Wie dem auch sey, so wurden durchden Triumph der Engländer bey Kopenhagen, und diefriedfertigen Gesinnungen, welche Kaiser Alexander beyseiner Thronbesteigung aussprach, alle Hoffnungen derneutralen Mächte weiter hinausgerückt, und England,der drohenden Krisis so nahe, gieng siegreich daraushervor.
Auch in Egypten waren seine Waffen nicht minder»glücklich. Das Ergebnils der Schlacht bey Heliopolishatte dem Kabinet von St. James die Nothwendigkeiteines entscheidenden Schrittes gezeigt. Durch die Wen-dung der Angelegenheiten in Italien war ein zahlrei-ches Korps verwendbar geworden. Abercrombie erhieltden Auftrag, es an die Ufer des Nils zu fuhren. Erlandete am g. März zu Abukir mit sechzehntausendMann, welchen in Kurzem noch andere sechstausendfolgten. Er sollte sich mit der Armee des Grofsveziers,welche von Syrien her durch die Wüste zog, und mit demKorps Baird’s, das aus Italien über Suez kam, in Ein-verständnifs setzen. Wäre Menou ein Mann von Kopfgewesen, so hätte er jedes dieser Korps einzeln schla-gen und die Engländer an das Meer werfen können,wie ich es mit den Türken gemacht hatte. Aber er zer-stückelte sich selbst, wies den Rath seiner Generale zu-rück, und liefs seine Korps eines um das andere schla-