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Erster Band.
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waren todt, oder lagen sterbend in den Spitälern. Neuangekommene Regimenter verloren 24 Stunden nachihrer Ausschiffung die Hälfte ihrer Mannschaft. Diesefürchterliche Landplage liefs viertausend zerstreutenFranzosen kein Mittel übrig, ein so ausgedehntes Landzu vertheidigen, und die Kriegserklärung Englands, wel-che die Zurückberufung der Flotte, deren Mannschaftgleichfalls weggerafft war, nöthig machte, liefs denUeberresten so vieler tapferer, durch eine Menge vonSiegen ausgezeichneter Männer keine Hoffnung zumRückzüge. Meinem Schwager ward wenigstens derTrost, diesen Unfall nicht zu überleben; er selbst bliebein Opfer der schrecklichen Seuche.

Der glückliche Fortgang meiner Angelegenheitenin Europa entschädigte mich für diese Unfälle. Pie-mont, anfänglich zur ajsten Militair-Division gebildet,um späterhin förmlich mit Frankreich vereinigt zuwerden, schützte mein Reich jenseits der Alpen. Hol-land, Italien und die Schweiz fügten sich gleiclimäs-sig den Gesetzen, die ich ihnen vorschrieb.

Meine Bevollmächtigten in Luneville hatten, durchRechtsgrundsätze geleitet, bedungen, dafs die benach-barten Republiken, die unter französischem Einflüsseentstanden waren, die Freyheit haben sollten, sich ihreGesetze nach ihrem Belieben zu wählen. Nichts konnteim Grunde gerechter seyn; da jedoch diese Staatendurch den Friedens-Vertrag konstituirt und anerkanntwaren, so konnten sich auch jene Ausdrücke nur aufihre zukünftige Unabhängigkeit beziehen, ohne dafsihr gegenwärtig bestehender und feyerlicb anerkann- .ter Zustand durch Gegenrevolutionen beunruhigt wer-den durfte»

Es war ein wichtiger Umstand, dafs Holland, diecisalpinische Republik und die Schweiz ihre Verfas-NapoUon's Leben, jter Band, 29