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Erster Band.
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einen Staatsstreich erdrückt hätte. Ich verabschiedetediese widerspenstigen Tribunen. Man nannte diefsausscheiden ; das Wort fand Beyfall. Unter die-sen Ausgeschiedenen befand sich auch Benjamin Con-stant, der Günstling der Frau v. Stael, einer aufser-ordentlichen ujid berühmten Frau, deren unentbehrli-ches Element aber die Intrigue war; überall wolltesie die erste seyn und die öffentlichen Angelegenhei-ten, wie ihre Zirkel, leiten.

Dieser kleine Staatsstreich war sowohl durch Frank-reichs gegenwärtige Lage geboten, als auch durch diePlane, die ich entwarf, um der Staatsverwaltung, anderen Spitze ich mich befand, eine festere Stellungzu geben. Ich überzeugte mich von Tag zu Tag mehr,dafs die republikanische Verfassung vom Jahre VIII.nur öin vorübergehender Zustand sey, der nicht vonDauer seyn könne. Regierungsbehörden, die sich wech-selseitig das Gegengewicht halten sollen, taugen kaumetwas in Zeiten des Friedens und der Ruhe: die Dik-tatur allein pafst für die Zeit der Unruhen und Ver-wirrungen. Man hätte demnach die Gewalt, die miranvertraut war, bey jeder neuen Gefahr, die ihr droh-te, vermehren müssen, um Rückfällen zu begegnen.

Eine I e b e n s 1 ä n g 1 i c h e D i k t a t u r wäre zwarin der That auch nur etwas Provisorischesgewesen ; dieVölker bedürfen etwas Bestimm-tes, um sich nach a ufsen e i n e k r ä f t i g e , i mInnern eine ruhige Stellung zu verschaffen;aber bey der damaligen Stimmung der Gemüther zogich nur das Bedürfnifs des Augenblickes zu Rathe.Es war mir genug, vorläufig so viel Gewalt zu haben,um in unserm Innern Gutes stiften und unser Ueber-gewicht sichern zu können; der Name meiner obrig-keitlichen Würde that Nichts zur Sache. Das lebens-

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