wieder gehoben ; endlich in dem Mangel einer Macht-gewalt, die fähig war, Frankreich zu beherrschen 5 ichhabe ihm diese Machtgewalt gegeben, indem ich dieZügel des Staats ergriff.
Wenige Menschen haben wohl in ihrem Lebenso viel geleistet, als ich damals in ganz kurzer Zeit.Die Geschichte wird einst sagen, was Frankreich war,als ich das Konsulat antrat, und was es war, als esEuropa das Gesetz vorschrieb. Ich hatte nicht nöthig,eine willliührliche Gewalt auzuwenden, um diese , un-ermefslichen Arbeiten zu Stande zu bringen. Manhätte ' mir die Anwendung derselben vielleicht nichtverweigert, aber ich hätte sie nicht gebrauchen mö-gen; ich wollte lieber durch Gesetze regieren. Ichhabe deren viele gegeben ; ich gab sie streng und be-stimmt , aber gerecht. Icli hielt scharf auf ihrer Be-folgung, weil dieffs die Pflicht des Thrones ist; aberauch ich selbst habe sie geachtet. Sie werden michüberleben. Das Civil-Gesetzbuch, so wie jene des Han-dels und des jaeinliehen Rechts, welche unter meinemVorsitze und nach Debatten, an denen ich selbst leb-haften Theil nahm, verfäfst wurden, wären allein hin-reichend, den Rulim meiner Regierung zu bewähren.
Ich erkannte die Nothwendiglieit, meiner Armeedie mächtige Triebfeder militärischer Ehrenzeichenwieder zu geben, welche durch das ärgerliche und lä-cherliche Gleichmachungs-System unterdrückt wordenwaren; ich liefs gewissermafsen einen Piilter-Ordenwieder aufleben, zu welchem man durch Verdiensteum den Staat, von was immer für einer Art sie seynmochten, zu jeder Zeit gelangen konnte. Die Ehren-legion verletzte auch die strengsten Begriffe von Gleich-heit keineswegs; sie gestattete keinen Unterschied, al9den der Wichtigkeit der dem Staate geleisteten Dien-