Band 
Zweyter Band.
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die sich vom Centrum aus gegen den rechten Flügel inder Richtung nach Holubitz bewegt. Nun ist es ausge-macht, dal's der Feind sein entblöfstes Centrum allenStreichen, die mir dagegen zu führen beliebt, selbstpreisgiebt. Es war g Uhr Morgens; Soult’s Truppenwaren im Hintergründe von Puntowitz auf 2 Linien inBataillons-AngrifFs-Kolonnen znsammengedrängt. Ichfrage den Marschall, wieviel Zeit er bedürfe, um dieHöhen von Pratzen zu erreichen ; er verspricht mir, inweniger als 20 Minuten daselbst anzulangen. — Wirwollen noch warten, antwortete ich ihm.... solangeder Feind eine falsche Bewegung macht, mufs man sichwohl hüten , ihn darin zu unterbrechen.

Bald wird das Kleingewehrfeuer gegen SokelnitzundTelnitz zu, lebhafter; ein Adjutant meldet mir, dafsder Feind mit drohender Macht daraus hervorbreche;diefs nur erwartete ich: ich gebe das Zeichen ; im Augen-blicke sprengen Murat, Lannes , Bernadotte , Soult da-von. Auch ich steige zu Pferde, um mich zum Cen-trum zu begeben; bey’m Vorüberreiten bey meinenTruppen feuere ich sie auf’s Neue mit den Worten an :Der Feind stellt sich in seiner Unklugheiteuren Streichen selbst blofs; beendiget denFeldzug durch einen Dönnerstreich ! Der Ruf*es lebe der Kaiser ! bezeugt, dafs man mich verstan-den habe, und giebt die eigentliche Losung zum An_griffe; bevor ich diesen aber mittheile, wollen wir se-hen, was bey der Armee der Verbündeten vorgieng.

Wenn man dem von Weyrother gemachten EntwürfeGlauben schenken darf, so war ihre Absicht, nach dem-selben Plane, den sie anfänglich durch strategische Ma-növer ausführen wollten, nun taktisch zu verfahren;nämlich; sie wollten durch ihren verstärkten linkenFlügel meinen rechten zu erreichen suchen, mir diie