Band 
Zweyter Band.
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Strafse ilach Wien äbschneiclen, und mich, geschlagen)auf Brünn zurückwerfen. Obwohl mein Schicksal nichtan jene Strafte gebannt war, und ich, wie ich schon frü-her bemerkt habe, die Strafte nach Böhmen \orgezogenhatte, so ist es dennoch gewifs, dafs jener Plan den Ver-bündeten mehrere günstige Wechselfälle hot: sollte eraber gelingen, so mul’ste man diesen hauptsächlich wir-kenden linken Flügel nicht abtrennen, sondern wesent-lich war es im Gegentheile, ihm nach und nach dasCentrum und den rechten Flügel, die sich in derselbenDirektion hätten ausdehnen müssen, noch folgen zulassen. Weyrolher manövrirle, wie früher bey Rivoli,von beyden Flügeln aus, oder, wenn (lieft seine Absichtnicht wirklich war, verfuhr er wenigstens so , dafs manes glauben mufste.

Der linke Flügel, unter Buxhövden, bestand ausKienmayer’s Vorhut und den drey russischen Divisio-nen Doktorof, Langeron und Pribischefsky, in Allem30,000 Mann; er sollte von den Höhen von Pratzen indrey Kolonnen über Aujest auf Telnitz und Sokelnitzvorrücken, den Bach, der links zwey Seen bildet, über-schreiten und sich auf Turas wenden.

Die vierte Kolonne, unter Kollowrath’s Befehlen,bey welcher das Hauptquartier sich befand, bildetedas Cenlrum; sie sollte etwas hinter der dritten Ko-lonne über Pratzen auf Kobelnitz vorrücken ; sie be-stand aus 12 schwächen russischen Bataillons unter Mi-loradovich und aus 15 östreichischen Bataillons von derletzten Aushebung.

Die fünfte, aus 80 Schwadronen unter dem FürstenJohann Lichtenstein bestehend, sollte das Centrum,hinter welchem sie die Nacht über gewesen war, ver-lassen, und den rechten Flügel durch ihre Bewegunggegen die Briinner Strafte zu unterstützen.