Band 
Zweyter Band.
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den, den Viileueuve auf den Antillen anzurichten ver-mocht hatte, ordnete ich das Auslaufen der Hälfte un-serer Brester Flotte in zwey Geschwadern an; das er-ste, unter Vuiliaumez, sollte dem Vorgebirge der gutenHoffnung Hülfe bringen und es mit französischenTruppen besetzen; daszweyte, unter Leifsegues, sollteein Gleiches auf St. Domingo ausführen, wo seit dreyJahren General Ferrand allein alle Angriffe der Schwar-zen und Farbigen bestand. Nach Erledigung ihrer Auf.träge sollten sie in See stechen und auf Prisen aus-gehen. Das letztere Geschwader setzte seine Truppenam bestimmten Orte an’s Land, wurde aber sodannvom Admiral Duckworth in der Rhede, wo es gerademit Kalfatern beschäftigt war, angegriffen; das präch-tige Schiff, der Imperial, zu 130 Kanonen, durchdrey feindliche Schiffe beschossen , wurde zu Grundegerichtet; um es nicht vom Feinde nehmen zu lassen,liefs man es stranden. Das gleiche Loos hatte detD iomedes; drey andere Schiffe wurden den Englän-dern zur Beute.

Vuiliaumez, der unterwegs in Erfahrung gebrachthatte , dafs die Kapstadt nach achttägigen Angriffen indie Gewalt der dort, unter Popham und Baird gelan-deten Engländer gefallen sey, steuerte nach Martini-que ; unter ihm diente mein Bruder Hieronymus alsSchiffskapitain. Als bald hierauf die drey Geschwader,unter Waren, Straclian und Louis, Jagd auf VuillaumeJmachten, detachirte er den von meinem Bruder befeh-ligten Veteran, um mir die Nachricht von seinerLage und von dem Verluste des Kaps nach Frankreichzu überbringen. In der Höhe der Azoren machte die-ses Schiff reiche Prisen, allein durch einen Theil desan der Küste der Bretagne kreuzenden Geschwaderseingeholt, mufste es unter dem Schutze unserer Bat-