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Zweyter Band.
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neuen Staatsverwaltung. Die Wahl dieses Redners,eines anerkannten Friedens-Mannes, war von guterVorbedeutung, obgleich die individuelle Stellung undGesinnung eines Staatsmannes nicht immer mit Sicher-heit auf sein Benehmen als Minister schließen läfst;Ludwig XII hat gesagt, der König von Frankreich rä-che die dem Herzog von Orleans widerfahrenen Belei-digungen nicht; ein aus der Opposition genommenerMinister wäre nicht werth, das Staatsruder zu führen,wenn er nicht gleichfalls sagte, daf's die Ansichten desRedners auf der Tribüne nicht die des obersten Re-gierungsbeamteu seyn könnten, und auch Pitt hatte aufden Bänken der Opposition seinen Platz eingenommen,bevor er an das Staatsrudcr gelangte. Jedoch auch dieFox zugetheilten Kollegen, Erskine und Grey, galtengleichfalls für kluge Männer, die von jeher für denFrieden geneigt waren.

So gemäfsigt aber auch diese neuen Minister wa-ren, so waren sie darum doch nicht weniger Englän-der, Auch nahmen neben ihnen Grenville, Windham,Moira, die ganz andere Gesinnungen hatten, ihre Sitzeein. Einer ihrer ersten Schritte war, durch einen Be-fehl des Ministerrathes die Häfen im Kanal, von Ant-werpen an bis Havre, in Blokadezustand zu erklärendD ieser durchaus neue Gedanke, einen Blokadezustand'durch einen blofsen Ministerialbefehl eintreten zu las-sen, war albern und um so unzeitiger, als ich zu je-ner Zeit auf dieser sogenannten blokirten Küste keineArmee hatte, von welcher England etwas hätte befürch-ten können. Ich würde dieser algierischen Verord-nung unverzüglich Repressalien entgegengesetzt ha-ben, wenn meine zu derselben Zeit mit dem Kabinety on St. James eingeleiteten Unterhandlungen mich nichtzur Aufschiebung meiner Rache bewogen hätten.