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Zweyter Band.
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Nicht so friedlich, als man hätte denken sollen,war der Zustand auf dem Festlande; Stoffe zu einemneuen Sturme zeigten sich, wiewohl noch entfernt^auf allen Punkten des politischen Horizonts.

Schon in München war mir die unerwartete Nach-richt zugekommen, dafs der König von Preufsen Haug-witzens Vertrag nur unter Einschränkungen ratifizirenwolle, die sein ganzes Wesen entstellten. Wahr istes, es hatte dieser Minister im Uebermaafse entschuld-baren Eifers gegen seine Instruktionen gehandelt, undvielleicht die Befehle seines Herrn auch unrichtig ge-deutet. Des Königs Lage war sehr schwierig: ganzkürzlich erst hatte er sich gegen England verbindlichgemacht, dessen Truppen in Hannover zu beschützen,wogegen diese, im Falle er von Frankreich angegriffenwürde, ihn unterstützen sollten. Diese Uebereinkunftwurde sogar erst nach dem Wiener Vertrage abgeschlos-sen J ). Von der andern Seite bot Kaiser Alexanderdem Könige, in Folge der zu Potsdam zwischen ihnengetroffenen Uebereinkunft, seine ganze Armee zur Ver-fügung an. Sich nun über Hals und Kopf in einenBund zu werfen, den ein paar Tage vorher eingegan-,genen Verbindlichkeiten gerade zuwider, war eines

l) Der Wiener Vertrag war vom 15 Decbr. Hangwitz, der den17 abreiste, hielt nicht für nöthig, einen aufserordentlicbenKurier an seinen KSnig vorausgehen zu lassen; er kam erstden 25 zurück, und am 22 war die Uebereinkunft mit Eng-land zu Berlin unterzeichnet worden. Hätte Haugwitz eipenKurier vorausgeschickt (und die Veranlassung war denn ^dochwohl einen solchen werth), so hätte er seine Regierung dervielen ihr dadurch zugezogenen Vorwürfe enthoben. Ebglandbehauptete sogar, das Berliner Kabinet habe die Zulassungzum Subsidientraktat verlangt; Preufsen widersprach jedochdieser Behauptung.