Antheil am Gewinnste gesichert sey. Hiezu vermochteder König sich nicht zu entschJiessen, und unter allenWegen schlug er gerade den ein, der mir am wenig-sten Zusagen konnte, und der ihn in noch gröfsere Ver-legenheit setzen mufste.
Noch wunderlicher und noch schwerer zu verste-hen war aber der weitere Schritt des Königs, indemer in dem Augenblicke, wo das Kahinet durch diese be-dingte Ratifikation seine Lage zu mir verwickeltermachte, einen Theil seiner Armee nach Hannover rü-cken liefs , den übrigen auf den Friedensfufs zu setzenbefahl, und sie, hiedurch auf die Hälfte redueirt, intganzen Königreiche verzetteln liefs. Er glaubte, Allemdadurch vorzubeugen, dafs er mir Haugwitz nach Parisnachschickte, nm dort seineSache, die sich weder derForm , noch ihrer Natur nach vertheidigen liefs , zubetreiben.
Wenn die mir von Haugwitz überbrachte abschlä-gige Amwort von einer Kriegs-Erklärung begleitet ge-wesen wäre, so hätte ich sie verstanden 5 allein wieliefs sich die Zumuthnng erklären, ich sollte zwar denöffentlichen Tadel über Hannover’s Besetzung durchPreufsen auf mich laden, während es zugleich die alteStreitfrage mit mir wieder aufnahm? Zu diesem Um-stande gesellte sich der zu Berlin immer tiefer wur-zelnde Hafs gegen mich, das Ansehen, dessen Hr. v,Hardenberg, ein weltkundiger Anhänger und gebornerUnterlhan England’s (ein Hannoveräner), daselbst ge-nofs , — kurz tausend Umstände, die mir bedeutetemdafs ich ungeachtet des edlen Charakters FriedrichWilhelm’s von nun an gegen Preufsen auf der Huthsevn müsse. Alles, mit Ausnahme des Kabinets, gewarntzu Berlin ein feindliches Ansehen ; die Armee, vollSchaam, wie sie sich ausdrückte, über die hinterlistig«