verjährte, ungestörte Fortsetzung fl esse Kf>en in Rechtskraft über. Nun aber sollte mirWilhelm drey Provinzen für ein zwar viel beträchtli.cheres Gebiet abtreten, dessen Belehnung ihm aber fürimmer verweigert werden lionnte, und wodurch er ineinen fortwährenden feindlichen Zustand gegen Englandversetzt wurde.
Diese ärgerliche Wahl Verlegenheit rührte von ei-nem Fehler Haugwitzens her, der, durch die scheinba-ren Vortheile seines Vertrages verblendet, auf dessenAbfassung nicht die geringste Sorgfalt verwendete. Erhätte festsetzen sollen, dafs, wenn die Abtretung Han-nover^ dem Abschlüsse eines allgemeinen Friedens einpositives Hindernifs in den Weg legen, und es für dasWohl Europa’s zweckdienlich erscheinen sollte, e3 SinJSngland zuruckzugeben, dem Könige von Preufsen eine■gleichwerthige Entschädigung zugewiesen sey. Es wardiese Klausel übersehen worden; der König konnte mirsie aber noch Vorschlägen und wahrscheinlich würdeich sie angenommen haben. Hätte ich sie aber abge-schlagen, so blieb Friedrich Wilhelm immer die Wahlzwischen einem Kriege mit mir, oder der Möglichkeiteines Krieges mit England. Zog er ersteren vor, sosnufste er in aller Eile und im gröfsten Geheimnisseeinen Unterhändler nach Petersburg abfertigen, dieRussen nach Schlesien berufen, und mit den Oestrei-«hern Verträge schliessen: wählte er aber das zweyte,•o mufste er geradezu und einfach den Vertrag anneh-men, mit der Bemerkung jedoch, dafs, wenn dieserSchritt einen Krieg zwischen Preufsen und Englandzur Folge haben sollte, das Berliner Kabinet, 'fortan(entschlossen, alle Wechselfälle mit mir zu bestehen,ein Offensiv- und Defensiv-Bündnifs mit mir abschlies-een würde, wodurch ihm, im glücklichenfFalle, sein