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Zweyter Band.
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sen, iß welche der König durch seine schwachen Räthegestürzt worden war; ich hatte richtig berechnet, dafser sich nicht anders daraus würde ziehen können, alsdurch sein Fügen in das Gesetz der Nothwendigkeit,oder wenn er sich verderblichen Wechselfallen ausse-tzen wollte. Demungeächtet verwunderte ich mich überdie Hast, womit er in diesen neuen Akt willigte; vonjeher hatte ich Friedrich Wilhelm sich nach Grund-sätzen überlegter Klugheit benehmen sehen; sogar derPotsdamer Vertrag, so rasch er auch den feindlichenBewegungen der Preufsen an der Weichsel nachgefolgtwar, hatte zu hinlänglichen Grund in unserer Gebiets-Verletzung, als dafs man ihn für das Ergebnifs eineswohl angelegten Systems hätte halten können; esdrückte sich in demselben sogar eine Willensstärke aus,die mich mehr an die Möglichkeit eines Bruches, als aneinen Ausgang glauben liefs, der, ohne Schwerdtstreich,alle meine Wünsche erfüllte; auch übertraf dieserdurch einen Federzug gewonnene Sieg weit meine Hoff-hungen. Ich hatte Europa bey abgelegtem Panzer über-rascht; rliefs benützen, war die Aufgabe. Nicht langeblieb die Gelegenheit hiezu aus.

Kaum war Preufsen durch den neuen Vertrag vom*5 Febr., der acht Tage hierauf in Berlin ratifizirtwurde, in eine Abhängigkeit gerathen, von der es frü-her Nichts wufste, als neue in Folge zweyer sehr ernst-licher Vorfälle mit Oestreich entstandene Streitigkei-ten mich beynahe ‘wieder mit demselben überworfenhätten. Das Wiener Kahinet hatte sich verbindlich ge-macht, mir bey Abtretung des Venetianischen Dalma-tiens den wichtigen Hafen an den Mündungen des Cat-taro zu übergeben; es zog aber nur seine Besatzungdaraus zurück; die Russen der auf den sieben Inseliibefindlichen I5ten Division warfen sogleich ein durch