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Zweyter Band.
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Italien, Nichts mehr weiter, als eine geographischeFigur, die höchstens noch zum Unterrichte in denSchulen taugte; es war weder eine Macht, noch eineNation mehr; — ein unvermeidliches Loos für alleFöderativ- und Wahl-Staaten, deren Gränz-Naehbarnstarb und geschickt genug sind, sie unter ihre Herr-schaft zu bringen.

Dieser Zustand der Dinge, der dahin abzielte, zutrennen, um zu herrschen, hätte im 16 Jahrhundertfür Frankreich getaugt, wo es schwächer als Oeslreichwar; allein nun, nach der Zerstücklung Pohlen’s, wares passend, dafs das siegreiche Frankreich ein vondem Wiener Rabinete und von Rufsland unabhängigesDeutschland in’s Leben rufe.

Sechszehn Millionen Deutschen einen gemeinschaft-lichen Mittelpunkt anzuweisen, lag in unserem, wiein ihrem Interesse ; denn da sie sich nur mit Hülfeunserer Macht behaupten konnten, so mufsten sie auflange zu unserer Sache halten, Sie dagegen bildetensich hiedurch zu einem einzigen National - Körper,mit besondern, von dem Hause Oestreich unabhängi-gen Bündnissen und Interessen; kurz — sie bildetenein Deutschland,

Der Plan war vortrefflich; er hinkte in der Aus-führung, Ich hätte diesem Bunde ein deutsches Ober-haupt aus einem der mächtigsten Häuser geben, undmich damit begnügen sollen, ihn durch Offensiv- undDefensiv-Verträge an mich zu knüpfen, ohne dafs icheinen Titel aunahm, der den germanischen Stolz ver-wundete und Nichts zu meiner Macht hinzuthat,

So wie der Bund nun gestaltet war, zog hlofs meinBeich davon Nutzen; ich hätte ihn aher für Frankreich,Deutschland und das übrige Europa gleich vortheühaftmachen sollen,