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Zweyter Band.
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Grofse Denkmale habe ich. zu denen gesellt, dieFrankreich schon früher kesafs. Die vier schönstensind nicht vollendet worden, nämlich das auf demMont-Cenis, der Triumphbogen vom Simplon in May-land, der von der Etoile ^ und die Magdalenen-Kir-che. Sie sollten Zeugen seines Ruhmes abgeben. Ichhoffte, sie sollten die Seelen unserer Nachkommen er-heben s die Völker hängen gerne an solchen edeln Bil-dern ihrer Geschichte. Die Säule auf dem Platz Ven-dome wird so lange dauern, als die Säule Trajan’s.

Mein Thron strahlte von Waffenglanz wieder; DieFranzosen lieben das Grofse, wenn auch nur im Schein.Ich liefs Paläste aussclimüeken; ich versammelte ei-‘nen zahlreichen Hof um mich; ich gab ihm einenstrengen Charakter ; jeder andere hätte sich nicht da-für geschickt;

Man hat behauptet, mein Hof sey weder unter-haltend, noch gefällig gewesen, und die Weiber hät-ten mich verabscheut. Wahr ist es, sie haben eineärmliche Holle gespielt, im Vergleich zu jener, diesie unter Madame Dubarry hielten, und sie wurdenden grofsen Angelegenheiten des Staates nachgesetzt.Ludwig XV möchte ihnen wohl besser Behagt haben.Allein ich glaube, dafs mit Ausnahme der alten Wei-ber der Vorstadt St. Germäiii, und jeher Frauen; dieallen Pflichten ihres Geschlechts entsagen, um sichum jeden Preis berühmt zu machen, die Französinnenmir wenigstens bis zum Jahre 1813 Gerechtigkeit ha-ben wiederfahren lassen. Man unterhielt sich zwarbey Hof auf eine gesetztere Weise, als im Hirschparkund bey den Orgien der Regentschaft; allein man un-terhielt Sich.

Nicht auf Denkmale, die Symbole des Ruhmesmid der Macht, allein erstreckte sich meine Sorgfalt;

Nnpoleon's Leben, iter Bandi 15