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Zweyter Band.
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nicht mindern Werth legte ich auf alle Industrie-undHandels-Anstalten: auch kann man sich wohl denken,dafs ich die Militair-Anstalten nicht vergafs.

Neue zahlreiche Verbindungsstrafsen wurden demHandel eröffnet; ich habe durch vier herrliche Heer,strafsen Italien mit Frankreich vereinigen lassen. Ichhabe in dieser Art unternommen, was unmöglich schien;die Strafsen über den Simplon und Mont-Cenis, dieüber die Corniche, welche von Genua über Nizza nachFlorenz führt, sind ewig bleibende Denkmale *).

Ich habe zu Fortschritten im Ackerbau aufgemun-tert , indem ich Gesetze zum Schutze für das Eigen-thum erliefs, und die öffentlichen Lasten gleichmafsigvertheilte.

Die Kanäle von St. Quentin , in Burgund , imElsafs hätten die Seine und Saöne mit dem Rhein undder Nordsee verbinden sollen; hiedurch wurden un-sein Landesprodukten Absatzplätze bis nach Hollandund an die Weser gesichert, auch selbst dann, wennder Küstenhandel unterbrochen worden wäre s der erst-

I) In meiner Zurückgezogenheit erfahre ich, dafs die Oestrei-eher und Sardinier mit Riesenschritten auf der von mir er-öffneten Bahn vorgerückt sind; es ist leicht nachzuahmen,wenn man lebende Modells vor den Augen hat. Darum mufsman aber nicht weniger den Regierungen Gerechtigkeit wie-derfahren lassen, die etwas zu lernen verstehen; es giebt de-ren so viele, die Nichts lernen. Der Hofkriegsrath hat eineStrafse über den Splügen bauen lassen, die ihm Graubündtenpreifsgiebt; wenn die Schweiz nicht wohl auf der Huth ist,so kann man über ihr Gebiet in gerader Linie von Schwabennach Italien gelangen. Man hat eine Heerstrafse von Trientnach Bergamo über den Tonal angelegt, um ganz Italien imRücken nehmen zu können; eine andere Strafse führt aus Ty-rol über den Corner-See nach Mayiand.