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Zweyter Band.
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Wenden wir uns nun wieder von der Aufzählungmeiner Bemühungen, um Frankreichs innere Wohl-fahrt so hoch, als der Abgang des Seehandels es im-mer erlaubte, zu heben, zu Deutschlands Angelegen-heiten, wo der Rheinbund den Frieden in Europa auf’sNeue problematisch machen zu wollen schien.

Mit schmerzlichen Gefühlen nahm Friedrich Wil-helm die Kunde von dieser Umwälzung auf, worüberich nicht erst seinen Rath einzuholen für gut gefun-den hatte. Selbst jene unter seinen Rathen, welcheHaugwitzen wegen der Erwerbung von Hannover ver-ziehen hatten, erblicken in diesem neuen Gewalt-schritte nur einen offenbaren Eingriff in Preufsens In-teressen- Sie behaupten, dafs, gleichwie mein Vortheileine Vergröl'serung meines Einflusses auf Deutschland,erheische, das Berliner Kabinpt eben so sehr daraufdringen müsse, dafs Deutschland eine unabhängigeMacht zwischen ihm und meinem grofsen Kaiserstaate

Truppen seyen, die man als Partheygänger verwenden könn-te — gleichsam verlorne Kinder. Obgleich die Kosaken michdamals den Werth eines solchen Korps noch nicht so sehrhatten fühlen lassen, da sie uns Im Feldzuge von Austerlitzkaum zu Gesicht gekommen waren, so ordnete ich doch dessenBildung schon unterm 9 July 1806 an. Man hätte die klei-nen Pferde aus Lothringen und den Ardennen hiezu verwen-det, die für die Linien-Reiterey ohnediefs nur wenig taugen;man hätte kleine Leute, deren Maafs für schöne Reiterregi-menter unzulänglich war, die sonst aber eben so gute'Soldatenund nur noch behender gewesen wären, dazu genommen.Diese Panduren hätten sich leicht in allen Ländern complet-tiren, den Dienst der Plänkler versehen und meine Linien-reiterey aufserordentlich schonen können. Der Befehl dazuwar bereits gegeben; allein auf die Vorstellungen meiner Ge-nerale nahm ich ihn später wieder zurück. In der Folge hatteich alle Ursache, diefs zu bereuen.