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weiter bedurfte es auch nicht, einen Krieg anzufachen.Der Erfolg liefs mich den Einfall nicht bereuen; dennSebastian! führte diesen Punkt seiner Sendung voll-kommen aus, und so wie Oubril’s Vertrag zurückge-wiesen war, bewirkte er mir die gewünschte Diversionglücklicher und vollständiger, als ich es je gehoffthatte. Die Klausel des Vertrags, welche die Unver-letztheit der ottomanischen Pforte garaulirte, trug ohneZweifel das meiste dazu bey, ihm mehr Eingang, al9seinen Vorgängern zu verschaffen; er war der Manndazu , es zu verdienen.
Damals wurde die Besetzung der kleinen, derPforte zinsbaren Republik Ragusa durch Marmont’sKorps von mir angeordnet. Ich bedurfte ihrer, umdas venetianische Dalmatien und die Mündungen desCattaro besetzen zu können, und um uns vor den An-griffen der Montenegriner, eines griechischen, durchdie zu Korfu befindliche russische Division gegen unsaufgebetzten Volksstammes, zu sichern; Marmont er-hielt den Befehl, sie durch die Division Lauriston inBesitz nehmen zu lassen. Es wurde dieser Schritt vonUnsern Feinden als ein neuer Feindseligkeits-Akt gegendie Pforte dargestellt; diese fand sich aber zu entferntdadurch berührt, und der Divan hielt ihn für zu ge-ringfügig, als dafs er ihn gegen die Vortheile, die ersich aus seinen Verbindungen mit mir versprach, inirgend einen Betracht hätte ziehen wollen.
Während aller dieser Unterhandlungen gieng derKrieg zur See seinen Gang fort; die Engländer, dieseit der Schlacht von Trafalgar keinen Feind mehr zurSee hatten, führten in diesem Jahre keine sehr bedeu-tenden Unternehmungen aus. Die, welche AdmiralPopham, ohne Befehle vom Ministerium dazu zu ha-ben, gegen das südliche Amerika richtete, konnte, so