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te, die Saale zu überschreiten. Mit einem Eigendün-kel, von dem man sich kaum eine Vorstellung zu ma-chen vermag, eilten sie ihrem Verderben entgegen.
Es zählten diese geschickten Manövrir-Meister,die seit zehn Jahren in einem lethargischen Schlum-mer gelegen hatten, so sicher darauf, uns nach Maynzzurückzuweisen, dafs gar keine Anstalten getroffen wur-den, ihre in erster Linie gelegenen, nur einige Mar-sche von unsern Kantonnirungen entfernten Festplätzein Vertheidigungsstand zu setzen : während ich in Kehl,Kassel, Wesel — Basteyen auf Basteyen setzte, rammel-^ten sie nicht eine Pallisade in Magdeburg ein, führ-ten sie nicht eine Kanone auf Spandau’s Wällen auf.
Aufserdem war die Armee schön, von bevvunderns-werther Haltung und Disciplin, die Artillerie vortreff-lich, die Reiterey hatte Seidlitz und seine unsterbli-chen Lehren noch nicht ganz vergessen; noch mehr,der Generalstab war sehr unterrichtet, allein nur imKleinen. So war denn diese Armee trotz ihres präch-tigen Anscheins doch nur ein seelenloser Körper.
Der Herzog von Braunschweig hoffte dadurch, dafser seinen rechten Flügel bis Eisenach vorschob, dieStrafse nach Kassel zu decken, und den Kurfürsten,der bereits ein Kontingent von 20,000 Mann zur Ver-stärkung der Armee zusammenzog, an sich auzu-schliefsen.
Sein weiterer Plan war, auf drey Punkten die De-bouches von Franken zu durchziehen, und sodann übermeine Linie am Mayn herzufallen, wo ich mich, nachseiner Idee, auf der Defensive verhalten würde. Eswar diefs eine ganz sonderbare Bcurtheilung meinesCharakters, meiner Lage und meiner früheren Verfah-rungsweise. Wie konnte man wirklich glauben, dafsder Feldherr, der sich mit Adlers-Schnelle der verei-