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bigten Macht Oestreichs und Rufslands entgegenge^vvorfea hatte, nun hinter dem Mayn die vereinzeltenStreitkräfte einer Macht zweyten Ranges schlafend er.warten würde, besonders da er so mächtige Beweg,gründe hatte, noch vor Ankunft der Russen und vordem Erwachen der Oestrejcher recht kräftig zu Werkezu gehen?
Bey der Kunde von meinen ersten Bewegungenauf Koburg kam der Herzog von einer Täuschung zu-rück, durch die er seine grofse Einfalt beurkundete;er gab die Offensive auf und beschlofs, seine Armeebey Weimar zu koncentriren, um uns in einer Frontal.Aufstellung zu erwarten. •
Die Koncentrirung war klug; allein sie hätte aufdem linken Flügel bey Hof geschehen müssen, statt dafsman nun diesen linken Flügel an das Mitteltreffen zog,und dadurch 6ogar den Weg, der mich zu meinemZiele führte, unbesetzt Jiefs.
Sowie ich bey meiner Ankunft zu Bamberg erfuhr,wie es um Erfurt herum aussah, war mein Entschlufsgefafst. Ein gewöhnlicher General würde an meinerStelle sieh darauf beschränkt haben, die Feinde zuschlagen zu suchen ; meine Absichten erstrekten sichweiter — ich beschlofs, sie zu vernichten.
Meinen Plan entwarf ich dergestalt, dafs ihre Ar-mee vom Herzen der preufsischen Monarchie abgeschnit-ten und auf ihrem linken Flügel umgangen wurde, unddafs ich mich selbst zwischen ihr und der Elbe aufstellte.Es ist nicht zu läugnen, dafs durch diese Operationgegen ihre Kommunikationen meine eigenen etwas aus-gesetzt wurden; allein es konnte diefs ohne Gefahrgeschehen, da wir der 2>ahl nach überlegen waren, undich, Alles genau erwogen, doch die Strafsen nach Hof,Nordhalben und Koburg dadurch gedeckt hatte, auf