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Mit anbrechendem Tage setzte sich die Armee desKönigs in Bewegung ; der schon früher erwähnte Ne-bel erschwerte und verzögerte ihren Marsch, Unter-dessen stiefs die von Hassenhausen aufgebrocheneDivision Sehmettau auf die Division Gudin, welcheDavoust die Nacht durch hatte marschiren lassen, umsich Tags darauf das ungehinderte Debouchiren ausdem Defile von Kosen zu sichern. Eine Stunde späterwäre es darum geschehen gewesen : unsere in dem Defileaufeinandergepfropften Truppen hätten nimmermehrdaraus debouchiren können, und wären ohne Zweifelübel zugerichtet worden.
Davoust hatte Abends vorher bey der Zurückkunftvon seiner Ei'kundung, und noch, nachdem ihm, Mor-gens 2 Uhr, meine Befehle zugekommen waren, Ber-nadotte den Vorschlag gemacht, zusammen über Ko-sen nach Apolde zu marschiren, und ihm sogar denOberbefehl über beyde Korps angetragen. Der Befehldes Fürsten von Neuenburg an Davoust lautete auchwirklich dahin, dafs, wenn das erste Korps schon zuihm gestofsen wäre, beyde Korps zusammen marschi-ren könnten; allein diese Bestimmung war nicht auchan Bernadotte gegeben worden. Mit zu ängstlich ge-wissenhafter Genauigkeit hielt sich dieser an den Be-fehl, der ihn anwies, nach Dornburg zu marschiren.Alles, was sein Kollege auch sagen mochte, ihm ein •andere Ueberzeugung beyzubringen, war vergeblich,und er schlug wirklich den Weg nach Kamburg ein.Dieser schwer zu erklärende Eigensinn hätte heynahe,wie man bald sehen wird, Davoust und den ganzenErfolg der Schlacht auf’s Spiel gesetzt.
Der König von Preufsen hatte sich selbst zur Di-vision Sehmettau verfügt, und in der Ungeduld überden Nebel, der ihn verhinderte, das, was um ihn