Band 
Zweyter Band.
Seite
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Und er trat, von Dnpont’s und Rivaud’s Kolonnen leb-haft verfolgt, seinen Rückzug an. Bey Dessau gienger über die Elbe, und, nachdem er die Brücke, wie-tvobl nur unvollkommen, verbrannt hatte, erreichteer Magdeburg mit einem Verluste von 30 Ranunen und5,000 Mann. Das Regiment, das auf dem linken Saale-Ufer herbeymarsclxirte, wurde in dem Delile von Kröll-witz durch Drouet und Tilly’s Rciterey von allen Seitenbingeschlossen, und gehörte mit zu der Zahl der Ge-fangenen.

Es war dieser Kampf von 12,000 Preufsen gegenBernadotte’s überlegene Streitkräfte durch die vortreff-liche Lage des Postens zwar begünstigt, macht aberdessen Vertheidigern darum nicht weniger Ehre. Bes-ser hätte der Herzog daran getban, wenn er dem vonilnn erwarteten Kegimente den Befehl zuschickte, sich,Wie es immer konnte, nach Magdeburg zu retten; erWäre daun in der Lage gewesen, die Saale - Brückenabbrechen, sich von uns unerreicht nach Dessau undWittenberg ziehen, die Elbe-Brücken vollends zer-stören und den Uebergang über dieselbe verthefdigenzu können. Es hätte diefs unsern Marsch zwey bisdrey Tage aufgehalten, und Hohenlohe’s und Biücher’sKorps, so wie die Festung Stettin, gerettet.

Zu derselben Zeit nahm Davoust, der ara ißten inLeijtzig eingerückt war, seine Richtung auf Witten-berg, wohin ihm mein Hauptquartier folgte, ln jenerreichen Stadt wurden bedeutende Fänge an englischenWaaren gemacht. Lannes marseliirte auf Dessau; Ber-nadette die Saale hinab bis Bernburg uiul Aschersle-hen : er erhielt den Befehl, hey Zerbst eine Brückeäu schlagen, um das Korps, das er so eben geschla-gen, das sieh aber bereits unter Magdeburgs Wällegeflüchtet hatte, abzuschneiden. Lanues liefs die Des-