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sauer Brücke wieder herstellen, und Davoust, demAügereau folgte, zog den 231011 ohne Widerstand inWittenberg ein. Ein daselbst befindliches schwachespreufsisches Detachement war so ungeschickt, Feueran die Brücke zu legen, ohne sie zu verbrennen. Wirbrachen unverzüglich nach Potsdam auf, wo wir den24ten einzogen.
Ein schwer zu beschreibendes Gefühl bemeistertesich meiner, als ich die Stufen zu Friedrichs Palasteliinaufgieng, und zu Sans-Souci alle die durch dengrofsen König unsterblich gewordenen Stellen besuchte.Sieben Jahre lang hatte er dem halben Europa wider,standen; in vierzehn Tagen war seine Monarchie vormeinen Adlern gefallen: so hängt das Loos der Natio-nen von den Umständen und den Männern ah, die ih-rem Geschicke vorstehen. In seinem Kabinete fandich das Musikpult und noch ein anderes, auf welchemPuisegur Kriegskunst lag. Das Buch war hei demKapitel: von dem Port d’epee aufgeschlagen; die- jses mochte Friedrich wohl schwerlich lesen. Mein jErstaunen stieg auf das Höchste, als ich auch den Ring-kragen, den Degen, die Schärpe und das Grofskreutziseiner Orden, welches Alles er im siebenjährigen Kriege;getragen hatte, dort vorfand. Solche Trophäen waren jIO0 Fahnen werth, und Nichts beweist so sehr, in =welche Unordnung, in welch lebloses Staunen ganz jPreufsen durch die Nachricht von der seiner Armee jbegegneten. Katastrophe verfallen war, als dafs man Iso etwas vergessen hatte. Ich schickte sie sogleichmit der Bestimmung nach Paris, sie bey den Invali-den zu verwahren 5 mehrere dieser alten Soldatenhatten die schimpfliche Niederlage bey Rofsbach er-lebt; ich war stolz darauf, ihnen solche Beweise der