Band 
Zweyter Band.
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dafür von mir genommenen glanzenden Rache über-schicken zu können.

Den 25 Oktober zog Davoust in Berlin ein, wowir ein herrliches Zeughaus und unermefsliche Vor-räthc vorfanden. Unser Marsch war so reifsend ge-wesen, dafs die Hanptstadt erst einen einzigen Kuriervon der Armee erhalten hatte, und sich, so zu sagen,in demselben Zustande befand, in welchem sie derKönig verlassen hatte. Wahr ist es, man hatte diePapierstöfse aus den Archiven weggeschafTt, aber allesKriegsgeräthc hatte man zuriickgelassen. An demsel-ben Tage ergab sich die Festung Spandau, die manunvorsichtigerweise ganz wehrlos gelassen hatte, anden Marschall Lannes. Man fand 80 Kanonen,im Zeug-hause, und i2qo Mann Besatzung. Ich ha te mich ander Spitze meiner Garden zu Lannes Unterstützungnach Charlot tenburg begeben; ich verblieb den 27daselbst, um die zur Verfolgung des Hohenlohe’schenKorps erforderlichen Anstalten zu verordnen.

Den 28 hielt ich meinen Einzug in Berlin ; ichhatte schon in Mayland, Kairo, Wien — Triumph-Ein-züge gehalten: nirgends aber, ich gestehe es, wurdeich mit mehr Zuvorkommenheit empfangen, als vondiesen nämlichen Preufsen, die, ohne sich darum zubekümmern, ob sie mich auch richtig beurtheilten,so gewaltig gegen mich losgezogen hatten. MeineAufnahme war eher die eines Befreyers, als eines Ue-berwinders. Auch betrachtete jene, in den deutschenStaaten so zahlreiche und so achtbare Bürgerklassemich wirklich als den Vertheidiger der Grundsätze,welche in der Revolution die Oberhand behalten hat-ten; eifersüchtig auf die Anmalsungen des Adels hattediese Klasse keinen Theil an jenen Streichen genom-men, durch welche der Krieg herbeygel'ührt ward.