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zu ergeben, und Lannes, der für seine Person anwe-send war, obgleich sein Korps noch lange nicht ein-treffen konnte, that, um den Feind zu tauschen, einGleiches.
Ueberzeugt, dafs keine Hoffnung mehr vorhandensey, Locknitz, das er in den Händen unserer Infanterieglaubte, erreichen zu können, durch eine Reiter-Divi-sion von vorne, durch zwey andere von hinten ange-griffen, streckte der Fürst mit 17 Bataillons und igSchwadronen, in Allem wenigstens 12,000 Mann, dasGewehr.
Der Grofsberzog von Berg vervielfachte sich; kaumhatte er diesen glanzenden Erfolg errungen, so brachtedie leichte Reiter-Division Lasalle Stettin zur Kapitu-lation. Ein schwachköpüger Gouverneur übergab esmit 5000 Mann Besatzung an unsere Husaren. Unver-züglich wendete sich nun Murat gegen Pasewalk, wo-hin Hohenlohe’s grofse Reiter - Kolonne sich auf dieNachricht von dem ihrem Feldherrn widerfahrenenUnglück geflüchtet hatte. Sechs Kürassier - Regimen-ter und eine Infanterie - Brigade ergaben sieh ohneSehwerdtstreich: freylich waren sie durch angestrengteMärsche ganz zu Grunde gerichtet.
Eine einzige Brigade, die Tags vorher bey Prenz-low abgeschnitten worden war, gelangte vor Stettin;der Gouverneur weigerte sich (den 28)1 ihr die Thorezu öffnen, öffnete sie aber den folgenden Tag auf dieerste Aufforderung unserer Vorhut. Es kam jene Bri-gade bis Anclam, wo sie von der Division des GeneralsBecker eingeholt und gefangen genommen wurde.
Von dieser ganzen vor kurzem noch so blühendenArmee war Nichts mehr übrig, als Blücher und desHerzogs von Weimar früheres Kofps, nun unter denBefehlen des Genorals Winning, der, nachdem er