Band 
Zweyter Band.
Seite
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Soult eine Nase gedreht hatte, bey Sandau über dieElbe gegangen war, und sich von da in’s Mecklenbur-gische gezogen hatte.

Auf die Kunde von Hohenlohe*s Niederlage brachBlücher sogleich gegen Neu-Streütz auf, wo er mitjenem Korps zusammentraf: er erhielt hierdurch eine.kleine Armee von 21,000 Mann. Bevor wir aber sei-nen weitern Bewegungen folgen, müssen wir auf meineArmee zurückkommen.

Nachdem Davoust einige Tage vorwärts von Ber-lin stehen geblieben war, brach er nach Frankfurt ander Oder und.Küstrin auf. Dieser auf einer Insel derOder gelegene Festplatz, den Major Heyden im sieben-jährigen Kriege so heldenmülhig vertheidigt hatte, er-gab sich an unsere leichten Truppen, obgleich diesedurch das doppelte Flufsbett von demselben getrenntwaren. Um Besitz von der Festung nehmen zu kön-nen , mufste uns die Besatzung selbst Fahrzeuge ver-schaffen ! So'vrie dieser wichtige Schutzwall sich inunsern Händen befand, schlug Davoust, der nun keineFeinde mehr vor sich hatte, sogleich den Weg nachProsen ein. Augereau besetzte Frankfurt 5 meine Gar-den blieben zu Berlin stehen; Ney blieb zur Blokadevon Magdeburg zurück,

Während meine Adler im reissenden Fluge denP%aum zwischen dem Rheine und der Oder zurück-legten, und in drey Wochen Alles, was zwischen diesenheyden Flüssen liegt, sich unterwarfen, versäumte ichNichts, um meine Macht zu befestigen und mir jeneBesitzungen zu sichern.

Schon hatte Mortier mit den zwey schwachen Di-visionen, des gten Korps das Fürstenthum Fulda besetzt.Der Prinz von Oranien, dem es als Entschädigung fürseine verlorene Statthalterschaft, durch den hünevill^r