andeutete, das auf nichts Geringeres hinausgieng, alssie zu einer preufsischen Provinz herabzusetzen. IchUnterzeichnete einen Waffenstillstand mit dem bey Jenain Gefangenschaft gerathenen sächsischen Generale; dieUeberbleibsel des Kontingentes verliefsen die preufsi-sche Armee in Ba(bi an der Elbe, und der Kurfürsttrat sogleich in Unterhandlungen, um sich uns anzu-nähern.
Von Blüchers Vereinigung mit dem Korps des Ge-nerals Winning in Kenntnifs gesetzt, beauftragte ichBernadotte, dieser kleinen Armee auf dem Fufse zufolgen, während Murat sie von Stralsund und Rostockabschneiden, und Soult sie verhindern sollte, sich wie-der an die Nieder-Elbe zu ziehen.
Unter solcher Begleitung war es schwer, zu ent-kommen. Blücher hatte sich nach einem vorher beyNofsentin gegen Dupont gelieferten Nachhuts-Gefechtund einem sehr glänzenden Reiterey-Treffen bey Cri-witz Schwerin zu gewendet. Es scheint, er habe an-fänglich den Weg nach Güstrow einschlagen wollen,um sich wahrscheinlich in Rostock einzuschiffen oderum Stralsund zu erreichen; da aber Murat bereits zuDemmin eingetroffen war, wendete er sich links gegendas Mecklenburgische, in der Absicht, sich an dieNieder-Elbe zu werfen und in Hannover kleinen Kriegzu führen. Von allen Seiten überfangen zog er sichauf Gadebusch bey Lübeck zurück, wo er den 5 Nov.eintraf, Bernadotte mafschirte über Schönberg, undSoult über Ratzeburg dahin: Murat’s Reiterey unter-stützte sie.
Bernadotte, der in nördlicher Richtung anlangte,erfuhr, dafs der Rest der schwedischen Truppen-Ab-theilung, welche in ihrem Dünkel das LauenburgerGebiet besetzt hatte, sich so eben wieder in Lübeck