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Division Rivaud in der dahinführenden Strafse erschien,Blüchern gelang es, sich mit 4—5000 Mann Infanterieeinen Ausweg durch das Holsteiner Thor zu bahnen,und seine auf dem linken Trave-Ufer kantonirendeReiterey zu erreichen; alles Uebrige, ungefähr 8,000Mann, erlag unter dem Schwerdt des Siegers oder wur-de mit den Waffen in der Hand gefangen genommen.Ein blutiger Kampf entspann sich von Strafse zu Strafse,von Haus zu Haus, in den öffentlichen Gebäuden. Ei-ner durch grausame Auftritte einmal entflammten Sol-dateska ist nicht leicht Einhalt zu thun — die Ein-wohner dieser blühenden Stadt hatten daher natürlichalle Greuel einer mit Sturm genommenen Festung zudulden, allein endlich gelang es Soult und Bernadottedennoch, Ruhe und Ordnung in etwas herzustellen.
Der Zufluchtsort, den Blücher hinter der Travegesucht hatte, konnte sein Verderben nur um einenTag hinausschieben, denn Dänemark’s Neutralität liefsihm keinen Answeg übrig; er wurde genöthigt, amandern Tage mit den ihm übrig gebliebenen 10,000Mann bey Rathenau die Waffen abzulegen.
Die Vernichtung der preufsischen Armee war nichtdas einzige Ergebnifs der Schlacht von Jena; die Ent-muthigung, die sich des ganzen preufsischen Militairsbemächtigte, liefs auclf die furchtbarsten Schutzwälleder Monarchie in unsere Hände fallen. Zu den bereitsvon uns angeführten gesellte sich in Bälde der bedeu-tende Festplatz Magdeburg mit 18—30,000 Mann Be-satzung und 600 Kanonen 1 er leistete unbedeutend bes-sern Widerstand als die übrigen, und nach einer Bom-bardirung von ein paar Stunden ergab sich der alteKleist an Ney, dessen Hauptmacht nicht stärker, alsdie Besatzung, war.
Hameln und Nienburg Öffneten auf die er§te Auf-