stürzt hatte, zu helfen; um keinen Preis wollte erunter Ferdinands Herrschaft leben: er erbat sich einennoch so bescheidenen Zufluchtsort in Frankreich alseine besondere Gnade , da es sein einziger Wunschsey, sich von den Sorgen des Thrones und der Gegen-wart eines Sohnes befreyt zu sehen , dessen Unrechter noch übertrieb. Ich beschlofs, mich mit ihm zubesprechen. Auch Ferdinand bezeugte ich meinenWunsch , mich mit ihm über die schwierige Lage, inwelche die Revolution ihn versetzt hatte , zu erklä-ren. Ich dachte , man würde , um ihn nicht mit sei-nem Vater oder mit mir Zusammenkommen zu lassen,ihn entweder zum offenen Aufstand, oder zur Einschif-fung nach Amerika veranlassen; er that weder dasEine, noch das Andere, Nachdem er die Regentschafteinem Rath übertragen hatte , dessen Vorstand seinOnkel Don Antonio war , kam er mir in der Ueber-zeugung entgegen, mich in Vittoria zu treffen. Daer mich dort nicht fand, entschlofs er sich, ungeach-tet meines in nicht sehr beruhigenden Ausdrücken anihn erlassenen Schreibens , bis Bayonne zu gehen.Ohne Zweifel trug der mit Isquierdo abgeschlosseneVertrag dazu bey , seine Rätlie wegen meiner Gesin-nungen gegen die spanische Armee zu beruhigen; diegänzliche Abtretung Portugals schien die sichersteBürgschaft dafür. Es war also für Ferdinand nurnoch das zu thun übrig , seinen Prozefs persön-lich zu gewinnen, und er schmeichelte sich , diefsdurch seine Betheurungen leicht zu erreichen.
Meine Lästerer haben mich beschuldigt, ich hätteihn mit Gewalt'zur Reise von Vittoria nachBayonne ge-nöthigt. Es ist diefs eine thörichte Bosheit; wie sollteich mir freywillig den Schein einer Felonie aufbür-den , ohne den geringsten Vortheil davon zu haben ?