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Dritter Band.
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daselbst eintreffen. Von dort aus l.onnten sie Hillerslinken Flügel und seine Rückzugsliaie nach Landshutbedrohen-

Ich mache sogleich meine Dispositionen. Davousthat mit 25,000 Mann bey Thann und Hausen au ver-bleiben, um des Feindes rechten Flügel im Zaume zuhalten. Mit den mir übrigen 60,000 Mann rücke ichgegen den Erzherzog Ludwig vor. Da mir daran ge-legen ist, den Erzherzog Karl von jeder Unterstützungseines Bruders abzuhalten, so muls Lannes sich mitDavoust’s zwey übrigen Divisionen und Nansouty'sKürassieren nach Rohr werfen, sich der Strafte vonKeilheim nach Landshut bemeisteru, und so alle Kom-munikation zwischen Leyden Flügeln abschneiden.

Nachdem ich eine Anrede an die Bayern und Wiir-teniberger gehalten hatte, lasse ich die Division Wredean der Brücke von Siegenburg, um den Erzherzog Lud-wig im Respekt zu erhalten, und ihn, sowie der rechteAugenblick dazu erschienen seyn würde, a 11211 greifen.Ich werfe mich mit den Würlembergern und Lefebvre’sZwey bayerischen Divisionen auf den rechten Flügeldieses Prinzen; die ersten über Offenstetten auf Rohr,die zweyten über Kirchdorf. Lannes soll diese Bewe-gung unterstützen und decken ; zu Rohr angelangt, hater Adelshausen und das Laberthal durchstreichen zulassen, um im Stande zu seyn, die Unterstützung, dieder Erzherzog Karl etwa von dieser Seite her schickenkönnte, zurückzuwerfen , und die Durchbrechung desfeindlichen Centrum’s zu vergewissern.

Zum gröbsten Glücke war auch noch der linke Flü-gel der Oesterreicher zerstreut: Hiller war mit 20,000Mann im Marsche von Pfeffenhausen nach Mainburgbegriffen; der Erzherzog Ludwig hatte mit io,ocoeineStellung bey Siegenburg inne; der Fürst Reufs eine