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andere bey Kirchdorf, und Genera! Thierry endlicheine dritte bey Cffenstetten. Letzterer, zu schwach,um der überlegenen Macht, die von allen Seiten her-anrückt, zu widerstehen, zieht sich auf Rohr zurückund stöfst auf Lannes Kolonne. Er wird über den Hau-fen geworfen, und, beständig geschlagen, bis Rotten-burg zurückgetrieben, wo er durch 14,000 Mann, dieHiller in aller File von Pfeffenhausen herbeygeführthatte, aufgenommen wird. Diese Verstärkung trifftjedoch nicht mehr zeitig genug ein, um die Ufer unddie Brücke der Laber zu besetzen ; Lannes, im buntenGemische mit den Flüchtlingen und der Bagage desFeindes, setzt ungestüm darüber weg.
Unterdessen sahen sich Fürst Reufs und Bianchi,von vorne durch Lefebvre, in der Flanke von den Wiir-tembergern angegriffen, genöthigt, auf Pfeffenhausenzurückzuweichen. Der Erzherzog Ludwig, in derFronte von VV'rede gedrängt, und bedroht, durch dieübrigen Kolonnen auf seinem rechten Flügel umgangenzu werden, tritt seinen Rückzug gleichfalls dahin an.Meine Bundesgenossen , die unter den französischenFahnen an Kraft und Muth zu wetteifern gelernt hat-ten, verfolgen den Feind lebhaft bis P,ohr. Es kostetedieser Tag die Oesterreicher mehr als 7,000 Mann.
Davoust hatte keine grofse Mühe, seinen Auftrag,den Erzherzog Karl im Schach zu erhalten, zu voll-ziehen. Dieser Prinz, der bey jedem andern Gegnerein General ersten Ringes gewesen wäre, liefs sichvon meinem Uber ihn gewonnenem Uebergevvichte im-poniren. Weit davon, irgend eine Unternehmung ge-gen Davoust zu wagen, war er blofs auf seine Defen-sive bedacht. Hiezu versagte er seinen linken Flügel,indem er den Prinzen Hohenzollern beauftragte, beyNiederleuerndorf wieder auf das rechte Ufer'der grofseu