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Wegen des moralischen Eindruckies, den ein Rück-zug auf die schwankenden Gemüther ei.nes grofsen Theiisvon Italien und auf die italienischem Truppen selbstmachen künnte, besorgt, glaubte Euigen die Offensiveum so eher ergreifen zu müssen, als er es blol's mitdem gten feindlichen Korps zu tlnsn zu haben ver-meinte. Er rückte demselben, den g April, entgegenlind griff es zwischen Sacile und Pordenoue an. Sei-nen Hauptangriff machte er vom rechten Flügel aus,was nicht strategisch richtig war. Der Feind, durchdie Reserve unterstützt, machte den Besitz des DorfesPorcia auf’s lebhafteste streitig. Bald traf das gteösterreichische Korps auf dem Kampfplätze ein; derErzherzog Johann führt es gegen unsern linken Flügel,überreicht denselben, und zwingt Eugen, trotz des Wi-derstandes , den Broufsier gegen doppelt überlegeneStreithräfte leistet, zum Rückzuge. An dem Defileeüber die Livenza, deren Gewässer ausgetreten waren,reifst Unordnung in unserem Centrum uud auf unseremrechten Flügel «ein. Alles versperrt sich beym Durch-zuge durch Brugnera; glücklicherweise verfolgt derFeind seine Vojrlheile nicht, und an der Piave durchdie Ankunft der von Verona erwarteten Truppen ver-stärkt, vermag Eugen, seine gesprengten Bataillonswieder zu sammeln , und führt sodann, nachdem erzuvor eine Brigade nach Venedig und eine zweyte nachPalma-Nova geworfen hatte, seine Armee in ziemlichguter Ordnung an die Etsch zurück. Chisteler, derTyrol gesäubert hatte, und in Uebereinstimmung mitdem Erzherzoge Johann gegen die Etsch operirensollte, hält einem Triumph-Einzug in Innspruck, undverliert daduichi die Gelegenheit, vor uns nach Rivolizu kommen.
Zufrieden miit diesem Erfolge, und genöthigt, drey