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Dritter Band.
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übrigen 35,000 Mann wieder über den Inn, und fielbey Neuinark über Wrede’s Division her. Der bayeri-sche General, gewissermafsen überfallen, fand sich inein ungleiches Gefecht verwickelt; er wäre verlorengewesen ohne die Ergebenheit Molitor’s, der ihm Luftmachte, und seinenTTückzug auf Vils-Biborg sicherte.Es war dieses Gefecht, das uns bey 1,500 Mann kostete,ohne weitere Folgen. In der Nacht vom 24Ston aufden 25Sten erhielt Ililler die Nachricht von meinen überdie Hauptarmee erfochtenen Vortheilcn; er gieng ei-ligst wieder über den Inn, und daran that er sehr wohl.

Zu der Zeit, wo der Erzherzog Karl in den Ebe-nen von Regensburg erschien, zog sein Bruder, derErzherzog Johann, an der Spitze von 50,000 Mann,von den Krainer Gebirgen nach Friaul hinab. Eugendeckte Italien mit einer combinirten Armee, die an-fangs nicht über 45,000 Schlagfähige betrug. Ihm wa-ren zur Unterstützung die Generale Grenier und Mac-donald beygegeben. Noch jung und von wenig Erfah-rung wufste Eugen doch bald sich die feste Haltungeines alten Kriegers zu verschaffen. Tapfer, ruhig undim Stande, Operationen zu beurtheilen, wufste er im-mer geschickte Rathgeber um sich zu erhalten, einTalent, das oft eben so viel werth ist, als die Einge-bungen eines überlegenen Genies.

Dessenungeachtet trat er zuerst mit einem Fehlerauf. Er hatte seine Hauptmacht vorwärts Sacile zu-sammengezogen; allein er erwartete noch eine Infan-terie-Division und die Reserve-Reiterey von Veronaher.

Der Einfall des Feindes hatte plötzlich Statt ge-funden; die als Vorhut bey Pordenone aufgestellte Bri-gade Sahuc war überfallen, und das 35Ste Regimentzu.m Theil aufgehoben worden.