Band 
Dritter Band.
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Übersetzen ; da sie aber nicht zeitig genug unterstütztwurden, so gelang es dem von Hiller hiezu deiachir-ten General Nordmann, sie ein. uschlieisen, und nacheiner schonen Gegenwehr gefangen zu nehmen.

Mässena empfahl ich die schleunigste Betreibungder Anstalten auf seiner Seite. Dem Eifer und derGeschii klirhkeii unserer Pontonniere gelang es, Schwie-rigkeiten zu he iegen, die jedem Andern unübersteig-lieh geschienen haben würden: am. iq May wurde un-ter dem Feuer der Schützenliataillons, welche die In-sel Lobau von den feindlichen Abtheilungen säuberten,gerade vor Ebersdorf, über die beyden Arme eineBrücke geschlagen, deren verschiedene Abtheilungen,aus 54 aufserordcntlich grofsen Schiffen bestanden I ).Das Unternehmen war um so kitzlicher, als das Schmel-zen des Schnee’s in den deutschen und Tvroler-Alpenim Frühjahr die Gewässer der Donau in furchtbarerGeschwindigkeit anschwellt, was sich gerade im Augen-blicke unserer Arbeiten auch wirklich ereignete.

Trotz aller unserer Bemühungen hatten wir zurBefestigung so vieler Schiffe nicht Anker genug auf-treiben können ; die Artillerie und die Pontonniere hal-fen dadurch nach, dafs sie grofse, mit Kanonenkugelnangefüllte Kisten in den Flufs hinabliefsen. Da auchnicht hinlänglich Pontons vorhanden waren, mufsteman Böcke anstoisen. Den 2osten Abends wurde end-lich auch die von der Lobau auf’s linke Ufer führendeBrücke geschlagen, und sogleich zog Massena’s Korpshinüber. Lanues Korps, das von Wien herkam, hatteden Auftrag gehabt, erst im letzten Augenblicke vondort aufzubrechen, sowohl um Wien nicht zu entblölsen.

i) Die drey Brücken bildeten gleichsam nur eine einzige, diödurch die Inseln in drey Theile getheilt war.