Flufs beherrschenden Höhen beschützt; am andernUfer erhebt sich der Bisamberg, der die grofsen Straf-seu nach Böhmen und Mähren beherrscht, und demschwer beyzukommen ist. Es wäre uns demnach vongrofsem Vortheile gewesen, wenn wir uns seiner vorder Ankunft des Erzherzogs hätten bemächtigen kön-nen, denn dieser war dadurch von jenen beydeu Straf-sen abgeschnitten; sowie er sich aber mit Hiller ver-einigt hatte, wurde die Sache schwieriger, und dieNähe des Bisamberges war im Gegenlheil dem Feindebey seinen Unternehmungen gegen uns von Vortheil.D er Uebergang bey der Lobau war unter diesem Ge-sichtspunkte vorzuziehen ; auch gewährte er uns denVortheil, die Schilfe, die sich in Wien und im kleinenPraterarm vorfanden, den Strom hinabgehen lassen zukönnen, und endlich waren, was uns von ganz beson-derem Werth seyn mufste, unsere zum Uebergange be-stimmten Truppen durch die Breite der lusel ge-schützt, im Fall sich der Feind daselbst mit überle-gener Macht zeigen sollte.
Sogleich nach unserer Ankunft vor Wien war ichauf einen Uebergang bedacht gewesen ; Lanues, strom-aufwärts geschickt, sollte alle Vorkehrungen zur Schla-gung einer Brücke bey Nufsdorf trelfen, und St. Hi-laire erhielt den Auftrag , sich der grofsen Insel ,Schwarze-Lache, zu bemeistern. Massena, zwischenSimering und Ebersdorf gelagert , brachte dagegenalles zum Uebergange bey der Lobau Erforderlichezusammen. Diese doppelten Anstalten, auf 4 Stun-den Entfernung von einander, theilten die Aufmerksam-keit des Feindes, und stellten uns den Uebergangsnunkt,wo eine Brücke am wenigsten schwierig zu schlagenseyn würde, zur Wahl. St. Hilaire liefs zwey Batail-lons Voltigeurs in Schiffen auf die Schwarze-Lache