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Dritter Band.
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Osten die einer ziemlich geraden Linie gehen, istdurch die beyden grolsen Dörfer Aspern und Efsling,die eine kleine hadhe Stunde von einander entfernt sind,hegranzt; da diese Dörfer aus einer einzigen, sehr lan-gen nnd in Stein erbauten Strafse bestehen , so könnensie gewissem)alsen als natürliche Schutzmanern ver-wendet werden. Bey Aspern befand sich ein Kirchhof,der eine eigentliche Schanze bildete; in Efsling konnteein grofses Kornmagazin zu gleichem Zwecke verwen-det werden; mehr südöstlich liegt das Städtchen En-zersdorf, ein ebenfalls zu einer guten Vertheidigunggeeigneter Posten.

Unsere Brücken waren natürlich gegen Norden,gerade vor dem eingehenden Winkel, zwischen Aspernund Efsling, geschlagen worden; die Division Molitor,von Massena’s Korps, verlegte ich in das erstere dieserDörfer. Die Division Boudet besetzte das zweyte. Diebeyden andern Divisionen sollten, sowie sie nach ein-ander herüber kamen, die Reserve bilden: BefsieresReiterey war mitten zwischen diesen beyden Verschan-zungen aufgestellt. Jeden Augenblick wurde der Ueber-gang unterbrochen. Die Meldungen von den Vorpostenwichen sehr von einander ab; nach den einen liefs derFeind blofs eine starke Vorhut sehen, nach den andernwar die ganze Armee da. Eine zahlreiche Reitereybildete einen Vorhang, durch den wir nicht dringenkonnten.

In der Thnt war der Erzherzog, nachdem er zwischenHorn und Meifsau die Nachricht von Wieu’s Fall erhal-ten hatte, den i5ten am Bisamberg eingetroffen. SeineArmee hatte dort bis zum xgten ausgeruht. Von jenemObservatorium aus sah man alle unsere Bewegungen,und schon am igten war man daselbst von dem Bau derLobaubrücke unterrichtet. Der Erzherzog, der bis zum