I4ten noch immer gehofft hotte, aus Wien zu deboti-chiren , sowie ich es im Jahre igr3 von Dresden austhat, konnte nun nichts Besseres tbun , als auf Beob-achtung stehen bleiben, und die erste Gelegenheit,wo ich über die Donau gehen wollte, zu einer Schlachtbenützen. Vielleicht erwartete er auch den Aus-gang von Kollowrath’s Unternehmung auf Linz, um,im Falle diese glückte, auf eine Verbindung mit dem-selben hinzu operiren. Den igten ungefähr mufste ihmdie Nachricht zugekommen seyn, dafs jener Plan nichtnur durch die Niederlage Kol Io wrath's , sondern auchdadurch gescheitert war, weil der Erzherzog Johannsich nicht in dieser Richtung vorbewegt hatte. Wiedem auch sey, am losten erschien der Generalissimusan der Spitze von Klenau’s Vorhut gegenüber von derInsel, um den Stand der Dinge seihst einznsehen , undertheilte hierauf den Befehl, die Armee solle sich fürden andern Tag ganz marschfertig halten.
Wie der Erzherzog den aosteu Vormittags 9 Uhrvom Bisamberg aus Davoust’s Korps im Marsche aufdem rechten Donau-Ufer erblickt, so kommt ihm derGedanke, dafs, wenn er über das, was schon überge-gangen war, herfiele, er es nur mit der Hälfte meinerStreilkräfte zu thun haben wurde: die drey Korps vonHiller, Bellegarde und Hohenzollern erhalten eine cou-centrische Direktion auf Aspern; ihnen folgt als Reser-ve das Grenadierkorps : Rosenberg’s Korps mufs sichrechts und links von Enzersdorf aufstellen, und sichsodann auf Efsling wenden. Die Reiterey-Reserve mar-schirt zwischen diesen zwey Hauptmassen. Der FürstReufs hat am Bisamberge zu verbleiben , um diesenPunkt zu decken, und um Davoust von Korn-Neuburgher zu beunruhigen. So sollte nun die Gesammtmachteiner gOjOOO Mann starken, mit 300 Feuerschlünden