Band 
Dritter Band.
Seite
197
JPEG-Download
 

197

Zwischenräume von einem Bataillon zum andernwären durch Artillerie oder durch Schutzen aus-zufüllen. (Fig. 3.)

3. Um das Gedränge während des Marsches zu ver-hindern, und der Kolonne mehr Front zu verschaf-fen, hätte man die Infanterie in zvvey Glieder auf.zustellen, wodurch man eigentlich nur vier Linienoder acht Glieder erhalten würde.

4. Um der Bewegung zum Anprellen allen möglichenVortheil zu verschaffen» wird das Kommandoimmer nach der Tiefe verlheilt werden müssen,d. h. jede Brigade wird ihre erste und zvveyte Li-nie haben, damit jedem General-Offizier seine Re-servemittel zur Veifu'gung stehen, ohne sie anders-woher erwarten zu müssen.

3. Man liann das Batai 1 Ions - Carre - System auf ei-.uem sehr ebenen Boden zur Verlheidigung sowohl,als zum Angriffe anwenden. Es hat etwas weni-ger Festigkeit und Stofskraft, als die Bataillons-Kolonnen ; allein es gewährt gegen die Reitereyund das kleine Gewehrfeuer Vortheil. Das langeCarre hat den Uebelstand, dafs es auf den Seitenzu schmal ist; allein dafür hat es mehr Beweg-lichkeit, mehr Feuer und mehr Front, als das voll-kommene Carre.

6- Die liefen Kolonnen von mehreren Bataillons hin-ter einander sind nur in dem Falle anzuwenden,wenn man nicht Raum genug hat, sich auszudeh-nen. Dann mul's aber auf den Flanken der Ko-lonnen ein Bataillon mit Rotten marschiren, unddurch viele Plänkler ihr Maisch gesichert wei den.

7. Alle diese Abweichungen in einzelnen Fällen brin-gen durchaus keine Veränderungen in den Grund-