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Tagliamento sich in einem Ungeheuern Bett ergiefst,allein, aufser nach grofsen Gewittern und zur Zeit desSchmelzens des Schnee’s, beynahe überall durchwad-bar ist, vertheidigen zu können. Er bezog hinter der-selben eine Stellung. Eugen liefs den g May seineArmee darüber gehen; diese Operation geschah nichtgleichzeitig; zwey Vorwachen giengen, auf eine Stundevon einander entfernt, durch Fürthen über. Desaixbefehligte die Vorhut links; er debouchirte kühn,wurde aber von der kaiserlichen Reiterey unter Wolfs-kehl kräftig angegriffen. Eugen hatte seine Infanterienicht bey der Hand; die Gewässer schwollen durchdas Schmelzen des Schnee’s mit jeder Minute an; manmufste, um den Uebergang weniger gewagt zu machen,Flöfse in den Strom werfen. VVolfskehl stürzt sichentschlossen mit seinen 3,000 Pferden auf Desaix’ssechs in Vierecke gebildete Bataillons. Der ErzherzogJohann rückt zu seiner Unterstützung mit der Infan-terie vor; allein seine Kolonnen marschiren langsam,und Desaix setzt der Reiterey eine unerschütterlicheFestigkeit entgegen. Eugen erkennt die Gefahr, eiltzu den übergegangenen Truppen, ermuntert Sahuc’suud Pully’s Dragoner, und schleudert sie gegen denFeind. Es entsteht ein blutiges Handgemenge ; Wolfs-liehl wird getödtet, seine Artillerie genommen. Unseretapferu Dragoner werfen ungeachtet ihrer Minderzahldie feindlichen Schwadronen auf Kolloredo’s Infante-rie, die in der Ebene vorrückt, und bringen sie in Un-ordnung. Diese Waffenthat verschafft uns Zeit; Mac-donald debouehirt mit der Division Lamarque ; Gre-nier folgt mit der Division Abbe.
Der Erzherzog, der den günstigen Augenblick ge-gen Mittag schon verloren hat, will uns jetzt angrei-fen, wo Eugen bereits gg Bataillons uud 4,000 Pferde