Band 
Dritter Band.
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der andern Seite läfst ihn General Ekle durch die West*phälinger verfolgen.

Das preufsische Kahinet, zu gleicher Zeit von Schill’sgesetzwidrigem Unternehmen und von unsern Siegenzu Königsberg benachrichtigt, beeilte sich, einen soiibermäfsigen Diensteifer, zu dem es auch höchst wahr-scheinlich keine Veranlassung gegeben hatte, und deres eigentlich nur gegen seinen Willen mit fortreissenkonnte, nicht gut zu heifsen. Entweder war das Ka-hinet geneigt, sich zu erklären, oder es wollte es nicht:im ersten Falle hatte es nicht nöthig, dieses Vorha-ben wegen eines llusaren-Streiches zu frühe kund zugeben; im zweyten war dieser Husaren - Streich einStaatsverbrechen. Schill wurdein Contumaz verurtheilt;wären wir bey Regensburg geschlagen worden, so hätteman ihn als Helden ausgerufen!!

■Es wäre ungereimt, annehmen zu wollen, sein Un-ternehmen sey ein vom Kabinete selbst in der Absichtausgegangeuer Versuch gewesen, um sich dann je nachdessen Erfolg aussprechen zu können. Es wäre diefsein gehässiges und Friedrich Wilhelm’s unwürdigesMittel gewesen. Aufserdem hätte Schill gar wohl auchda scheitern können, wo die preufsische Regierung,indem sie die ganze Nation in Bewegung brachte, desGelingens gewifs war.

Schill, der nie mehr, als 12 —1,500 Mann zusam-menbringen konnte, verfolgt von den Holländern undWestphälingern, zu denen sich noch weiter eine däni-sche Division gesellte, warf sich nach Stralsund, dessenWerke geschleift waren, und wurde den 31 May daselbstangegriffen. Nach einem ziemlich lebhaften Gefechtedringen unsere Kolonnen in die Stadt, und machen diePartheygänger nieder. Zur Verzweiflung gebracht,sucht Schill den Tod der Tapfern, und fällt, mit Wun-