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Dritter Band.
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bringen. Ich gab hiebey neue Beweise von der Kraftund der Blitzeschnelle, die mir zu Gebot standen. Ichordnete die nöthigen Vorarbeiten zur Erbauung dauerehafter Brücken an, zog um Wien Streitkräfte zusam-men, die jedem Ereignisse gewachsen waren, und warhiedurch für alle Fälle vorbereitet.

Der Vice-König zog sich die steyrischen Gebirgeherab auf Neustadt. Lefebvre und Wrede erhieltenden Auftrag, die Tyroler im Besitze ihrer augenblick-lichen Vortheile zu belassen und sich an der Spitzeder bayrischen Truppen von Innspruck auf Linz zuziehen; Bernadotte staffelte sich an der Donau derge-stalt auf, dafs er in zweymal 24 Stunden zu mir slos-sen konnte.

Sowie unsere Kommunikationen hergestellt waren,liefs ich Davoust’s Divisionen gegen Prefsburg in Staf-feln stellen, um sich dem Uebergange, wozu der Feinddaselbst Vorkehrungen traf, zu widersetzen. Statt mitseiner ganzen Armee dahin zu marschiren , hatte derErzherzog Karl blofs die Division Bianchi mit demBefehle dahin entsendet, eine Brücke schlagen , undzu ihrer Deckung auf der kleinen Insel, die durch ei-nen ganz schmalen Arm vom rechten Ufer getrenntist, Schanzen aufwerfen zu lassen. Davoust fand denFeind mit diesen Arbeiten beschäftigt, und liefs ihnsogleich angreifen. Da die angefangenen Werke durcheinen 20 Ruthen breiten Donau-Arm gedeckt waren,so konnte er sie zwar nicht wegnehmen, allein er be-nahm dem Feinde alle die Vortheile, die er sich da-von versprach, indem er das Dorf Engerau , das denvon der Donau gebildeten einspringenden Winkel bey-nahe ganz einnahm, und vor dem die Brücke geschla-gen war, stark besetzte.

Am Mayn bildete Junot aus verschiedenen Kontin-