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Dritter Band.
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der italienischen Uebertreibung ausposaunt. Ich hattealle verwendbaren Streitkräfte zur Verstärkung des Vice-Konigs zusammenzieben müssen. Murat hatte genugzu thun, wenn er Neapel gegen die vor seiner Haupt-stadt kreuzende Expedition vertheidigen wollte. DerGouverneur von Rom, Miollis, hatte blofs eine Hand-voll Soldaten bey sich. Die Berichte über die LageRom’s, worin er zugleich um Verstärkung anhielt, undder Geist des Aufruhrs, der sich um ihn her verbrei-tete, beunruhigten Murat. Er beauftragte Miollis, denPapst zu entfernen, um selbst desto freyer handeln zukönnen, wenn es in der Stadt zu thätlichen Auftrittenkommen sollte. Der General liefs demnach den heili-gen Vater nach Toscana bringen, wo seit dem Friedenvon Fontainebleau meine Schwester Elisa regierte; siewar nicht gemeint, die Verantwortlichkeit für ein sol-ches Depositum auf sich zu nehmen, und liefs denPapst nach Turin führen. Sowie ich von diesen Er-eignissen Kunde hatte, befahl ich, ihn nach Savona zugeleiten, wo er mit allen seinem Range zustehendenRücksichten bis zu dem Augenblicke der Ausführungmeines Planes behandelt wurde; dann aber liefs ichihn nach Frankreich abführen, um dort den Stuhl desheiligen Peter’s aufzurichten. Miollis Festigkeit undMurat’s Entschlossenheit retteten das mittägliche Ita-lien; ich will, wenn es seyn mufs, Alles, was sich ge-gen ihren Schritt sagen läfst, auf mich nehmen, dennsie kamen blofs um einige Monate der Ausführungeines Entschlusses zuvor, den ich schon seit 2 Jahrengefafst hatte.

Das den Norden bedrohende Gewitter , ernstlicherals das, wodurch Italien beunruhigt wurde , brach in-dessen immer noch nicht aus, und meine Gegner Hes-sen mir dadurch Zeit, Alles wieder in Ordnung zu

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