nem Rückzüge nach Ungarn noch dadurch vergröfsert,dafs er das Korps Giulay’s, Banus von Kroatien, nachden illyrischen Provinzen entsandte, um entweder ei-nem befürchteten Einfalle Marmont’s zu begegnen, oderum Alles zu decken, oder am sich seinen Rückzug aufBülow’s Manier zu erleichtern. Er rechnete dagegendarauf, bey Kormond durch die vom Palatirjus herbey-geführten ungarischen Insurrektions-Truppen verstärktzu werden. Gleich uns auf dem rechten Donau-Uferbefindlich, allein vom Erzherzog Karl durch den Flufsund meine ganze Armee getrennt, hatte ich das vorihm voraus, dafs ich, um ihn zu schlagen, Truppen,soviel ich nur immer wollte, abschicken konnte. Unswar daran gelegen, die Basis unsers Schachbrettes umWien herum auszudehnen, und uns seiner Nachbar-schaft zu entledigen. Ich befahl Eugen, gegen ihn zumarschiren, sich Raab’s, eines mit einer alten mit Ba-steyen versehenen Mauer und einigen Bollwerkswehrenund Flalbmonden umgebenen Stadt, zu bemächtigen,und den Feind weit genug zurückzutreiben, um imFalle, dafs ich losbrechen wollte, die Armee von Ita-lien wieder an mich ziehen zu können. Eugen ent-ledigte sich dieses Auftrages vollkommen gut.
Der österreichische Generalissimus hatte unterdes-sen dem Erzherzog Johann den Befehl zugeschickt,sich Prefsburg zu nähern, und bey 10.000 Mann ent-sendet, welche die Vereinigung sichern, eine Brückeschlagen, und die grofse Insel verschanzen sollten,die den Oesterreichern dieselben Vortheile geboten ha-ben würde, wie uns die Lobau. Nichts von alle demgeschah zur rechten Zeit. Eugen nimmt seine Rich-tung auf Kormond: bey seiner Annäherung zieht sichder Erzherzog Johann auf Raab zurück, wo sein Bru-der, Erzherzog Rainer, die ungarische Insurrektion