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Dritter Band.
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sollte; ihm mufste daran gelegen seyn, Zeit zu gewin-i nen, und eine allgemeine Schlacht auf den andern Tag> zu verschieben, um seine acht Korps dabey verwendenzu können ; denn wenn auch der Erzherzog Johann be-reits die ihm vonPrefsburgaufgetrageneOperation begon-nen hatte, und defshalb nicht schon den 6ten Morgenseintreffen konnte, so war doch anzunehmen, dafs erwenigstens gegen io Uhr würde in’s Gefecht rückenkönnen.

Obwohl wir mehrere Brücken geschlagen, und denMarsch und das Debouchiren der Armee mit vieler Eil-fertigkeit ausgeführt hatten, so war es dem Centruinund rechten Flügel doch nicht möglich gewesen, Raas-dorf vor 3 Uhr Nachmittags zu erreichen t). Wir ver-( loren dadurch die günstige Gelegenheit, die eine Hälfteder Armee des Erzherzogs schon am 5ten schlagen zukönnen. Gegen 6 Uhr Abends war jedoch unsere Linievollkommen formirt, und die Reserven in ihre Stellung‘ eingerückt; Massena links zwischen Breitenlee und derDo nau, Bernadotte gerade vor Aderklaa, Eugen zwischenWagram und Baumersdorf, Oudinot zwischen letzterem; Dorfe und Grofshofen; Davoust endlich bildete denrechten Flügel bey Glinzendorf; Grouchy deckte mit einer; Dragoner-Division dessen Flanke. Die Garde, Marmont’s| Korps, Wrede mit xo,ooo Bayern und die schwere Rei-i: terey bildeten die Reserve bey Raasdorf,

f Die Oesterreicher hatten ihren linken Flügel, der

f aus Rosenberg’s und Hohenzollern’s Korps bestand,| zwischen Neusiedel und Wagram auf einer Hoch-Ebene■ stehen , die durch den Rufsbach, einen tiefen sumpfi-•; gen und beynahe nur auf den Brücken zu passirenden

I) Es scheint, dafs das Durchkreuzen von Davoust’s und Oudü-not’s Korps an dieser Verspätung Schuld war.