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willkührlich versäumt hatte, uns in die Ebene hinabentgegenzuziehen, an diesem Tage zu unserem Nach-theile aus; ich mufste mich bequemen, den nächstenTag, mit weniger günstigen Wechselfällen, da dannder Feind um 505OCO Mann verstärkt seyn konnte, vonvorne anzufangen.
Von heyden Seiten bereitet sich während der NachtAlles zur Schlacht vor. Ich ertheile Befehle zur Mas-senstellung meiner Streitkräfte; Massena soll sich beyAderklaa , Davoust bey Groshoffen eng zusammenzie-hen. Hiedurch setze ich mich in den Stand, meineStreiche gegen die Punkte , wo sie mir von gröbstemNutzen scheinen , führen zu können.
Der Erzherzog hat seiner Seits ein Offensiv-Ma-növer beschlossen. Bellegarde, im Centrum, soll Ader-klaa besetzen lassen; Rosenberg auf Glinzendorf de-bouchiren, um die Vereinigung des Erzherzogs Johannüber Leopoldsdorf zu erleichtern; Kollowrath und dieReserven, die den Bisamberg herabkommen, haben sichan Rienau anzuschliessen, und unsern linken Flügelbis an die Lobaubrüeke zu drängen. Roseuberg setztsich auf Glinzendorf in Marsch und beginnt das Ge-fecht; diese Bewegung setzt mich in Erstaunen. Da-voust rückt ihm entgegen und greift ihn in der Frontan; ich selbst begebe mich mit der Garde und desHerzogs von Padua und Nansouty’s Kürassier-Divisio-nen auf meinen rechten Flügel. Rosenberg wird mitVerlust hinter den Rufsbach zurückgeworfen.
Während dessen hat Bellegarde Aderklaa stark be-setzt ; Massena’s zusammengedrängte Stellung kommtmir nun zu Statten; ich werfe ihn in dieses Dorf,ehe der rechte B’lügel der Oesterreicher, der sich denBisamberg hinabzieht, das gje Korps erreicht. DerHeld von Aspern ist Tags vorher mit seinem Pferde