Band 
Dritter Band.
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den linken Flügel des Feindes an7,ngreifen lind zu über-reichen. Friant und Morand gehen zu diesem Zweckeunterhalb Glinzendorf über den Rufsbach, und debou-chiren zwischen Siebenbrunn und Markgrafen Neusie-del. Mit den zwey übrigen Divisionen greift Davoustletzteres Dorf an; Oudinot ist angewiesen, sich daraufzu beschränken, Hohenzollern bey Baumersdorf hin-zuhalten. Rosenberg wird überflügelt und sieht sich ge-nüthigt, einen rechten Winkel rückwärts zu bildea ; Da-voust, Friant und Morand suchen durch einen Rraftstreichden Thurm von Neusiedel, den äufsersten Punkt des durchden feindlichen linken Flügel gebildeten ausspringendenWinkels, wegzunehmen. Hier entspinnt sich ein fürch-terliches Gefecht; die Oesterreicher thun das Aeufserste,um Davoust das Debouchiren zu verwehren; ihreTapfersten erliegen hiebey; der Auswanderer Nord-mann, der Ungar Veczay fallen unter unsern Bajonet-ten. Rosenberg fordert Unterstützung von Hohenzol-lern, der ihm auch einen Tlieil seines Korps zuschickt.

In demselben Augenblicke entschliefst sich Oudi-not, hingerissen von kriegerischer Hitze, auf allen Sei-ten von furchtbarem Feuer umgehen und wüthend überseine eigene Unthätigkeit, die Uebergänge über denRufsbach wegzunehmen , und die Hoch - Ebene zu er-klimmen. Seine ersten Brigaden werden zurückgewor-fen; er stellt sich an die Spitze einer dritten, und•yprft Alles vor sich nieder. Rosenberg, von Davoustlebhaft gedrängt, von Montbrun und Morand überflü-gelt, und von Oudinot im Rücken bedroht, schlägt,da er nicht mehr im Stande ist, sich mit Hohenzol-lern zu vereinigen, in Unordnung den Weg nach Bock-flies ein.

Das Feuern machte jenseits Neusiedel lebhafte Fort-schritte; diefs war für mich des Sieges Bürgschaft.