sterev wäre unstreitig der bessere gewesen; er hätteaber bis zur Ausführung eine Stunde Zeit erfordert,während welcher die Vortheile des Feindes zu gefähr-lich werden hoixnten. Ich entschied mich also für denzweyten.
Eugen, der zwischen Wagram und Baumersdorfanmarschirt war, soll durch eine Direbtions. Verände-rung links den Platz einnehmen, auf dem Massena sichgeschlagen hatte; Marmont und die Bayern sollten ihmfolgen. Um Zeit zur Ausführung dieser Dispositionenzu gewinnen, lasse ich Bessieres Reiterey einhauen;sie rückt in stolzer Haltung vor, und macht ihrenersten Angriff mit Erfolg; da aber Bessieres mit sei-nem Pferde, das ihm unter dem Leibe erschossen wur-de, heftig zu Boden stürzt, hält seine Kolonne unent-schlossen an: Walther übernimmt den Befehl darüber,kennt aber den Zweck des Auftrages nicht. Dieser Um-stand macht den Angriff lau, er bleibt ohne Erfolg;zwar hat er Kollowrath’s Fortschritte auf einen Au-genblick angehalten, allein bald setzt dieser seinenMarsch' wieder fort. Nun wird es mir von der höch-sten Wichtigkeit, noch so viel Zeit zu gewinnen, dafsmein Centrum die ihm anbefohlene Bewegung vollen-den und zur Vertheidigung der von meinem linkenFlügel verlassenen Stellung eintreffen könne. Dertapfere Drouot erhält diesen Auftrag; mit 60 Reser-vegeschützen rückt er hinter unserer Reiterey vor,und bald steht er mit seiner furchtbaren Batterie al-lein vor der Linie. Er demaskirt seine Geschütze,rückt kühn noch weiter vor, übersäet den Feind mitKugeln und Kartätschen, und eröffnet hiedurch dasVorspiel zu den Streichen, die bald von meinem Cen-trum aus gegen denselben geführt werden sollen.
Unterdessen hatte Davoust den Befehl erhalten,