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Dritter Band.
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rung, die sich durch Abschaffung aller Mifsbräucheund durch Ausrottung der Strafsenräuberey, wodurchdieses schöne Königreich früher zur Verzweiflung ge-bracht worden war, auszeichnete. Murat pafste fürdie Neapolitaner; sie liebten ihn, und bewiesen esbey dieser Gelegenheit.

Stuart, mit dem ihm gewordenen geringen Vortheilzufrieden, glaubte keine Landung wagen zu dürfen,und kehrte nach Sizilien zurück.

Ein ernstlicheres Unternehmen sollte gegen unsereherrlichen Einrichtungen in Antwerpen ausgeführtwerden; eine unermefsliche Flotte, deren wir schonerwähnt haben, lag seit zwey Monaten isegelfertig;sie bestand aus nicht weniger, als aus 39 Linienschif-fen, 36 Fregatten nebst einer zahlreichen Flotille vonKanonier - Booten, und hatte 40,000 Mann Landungs-truppen an Bord, die sich Antwerpens bemeistern, un-sere Flotte verbrennen, die Werfte und die Hafenbe-cken zerstören, und sodann das Fahrwasser der Scheldeausfüllen und unbrauchbar machen sollten.

Der Werth, den England in diese Expedition legte,war der sicherste Beweis von der Vortrefflichkeit dervon mir angeordneten Arbeiten, wodurch dieser Hafender erste in Europa werden sollte.

Die Engländer warteten das Ergebnifs der erstenEreignisse des Feldzuges'an der Donau ab, bevor siesich auf den französischen Boden wagten. Die wenigeEinheit im Ministerium, und die Verlegenheit um dieWahl eines Befehlshabers (denn England hatte nichtzwey Wellingtons), waren, wie man sagt, die Ursa~-chen dieser Verzögerung.

Endlich, auf die "Nachricht von der Schlacht vonWagram, sah man ein, dafs keine Zeit mehr zu ver-lieren war, wenn es nicht gar jetzt schon zu spät seyn