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Dritter Band.
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sich mit 4,000 Mann gefangen. Da sich im Korps dePlace nicht die geringste Bresche vorfand, wurde erdurch ein Kriegs-Gericht verurtheilt. Konnte er sichgegen ein so gewaltiges Feuer auch wirklich nicht lan-ger halten, so hätte er wenigstens versuchen sollen,sich einen Ausweg zu bahnen, oder auf freyen Abzugseiner Besatzung bestehen müssen. Er hatte nicht Al-les gethan, was er hätte thun können: der Ausspruchdes Kriegs-Gerichts war aber streng.

JJnterdessen hatte zu Antwerpen Alles eine andereAnsicht gewonnen; der König von Holland brach aufdie Nachricht von dem Erscheinen des Feindes an derSpitze seiner Garden und 5,000 Mann Linientruppeneiligst dahin auf; den 12 August bezog er in der Ge _gend von Antwerpen eine Stellung; die in Belgien undin der Picardie befehligenden Generale brachten gleich-falls j — g,coo Mann zusammen. Die Flotte hatte sichunter den Schutz der Forts begeben.

Es reichte diefs zu einer langen Vertheidigung derStadt zu, war aber nicht genug, sie zu entsetzen. MeinMinisterrath , die Gefahr nach ihrem ganzen Umfangeerwägend, begnügte sich nicht damit, Alles, was sichnur an tüchtigen Leuten bey den nördlichen Depotsvorfand , an die Schelde abgehen zu lassen , sondernverordnete ein Aufgebot von 30,000 Mann National-Garden in den benachbarten Departements ; dieses Auf-gebot erstreckte sich bis nach Burgund. Frankreichentsprach diesem Aufgebote mit edler Begeisterung,denn das Nord - Departement allein liefs io oco Mannmarschiren; bald strömten Bataillons von allen Seitenherbey. Marschall Moncey führte einen Theil derselben ;Bernadotte, der nach der Schlacht von Wagram diegrofse Armee verlassen hatte, wurde zum Ober-Generaldieser Armee ernannt, und traf den 1 August in dem-