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aprengen. Weiter trieb er 8ei» Wagestück nicht; erbezog eine Dei'ensiv-Stellung hinter dem Fiufs.
Nachdem der Herzog von ßelluno alles Ei-forder-liche zusammengebracht hatte, gieng er endlich überden Tajo, und Cuesta zog sich über Medelin hinterdie Guadiana zurück. Victor folgte ihm , gieng beyMerida über den Fiufs, und zog an demselben hinauf,Cuesta entgegen. Bey Mengabriel, rückwärts von Me-delin, stiefsen sie auf einander, und dieses Zusammen-treffen war eines der hitzigsten in diesem Kriege, we-nigstens mit den Spaniern. Unsere erste Linie warauf einen Augenblick zum Weichen gebracht worden.Die hohe Idee, welche dieser ephemere Erfolg demFeinde von sich beybrachie, wurde aber bald wiederzerstört: angegriffen von den Divisionen Leval, Ruffinund Villate, die links durch des furchtbaren Lasal-le’s, und rechts durch Latour - Maubourg’s Reitereyunterstützt waren, wurde er von allen Seiten gesprengt.Cuesta’s Niederlage war um so vollständiger, als er,in seiner linken Flanke bedroht, sich nicht in perpen-dikulairer Stellung an der Guadiana halten konnte,wenn er nicht überreicht und in den Fiufs geworfenwerden wollte. Unsre Truppen, durch die Beschim-pfungen, welche sich der Feind während seines augen-blicklichen Sieges gegen sie erlaubt hatte, erbittert,wollten anfänglich keinen Pardon geben. 6 bis 7,000Todte und Verwundete lagen auf dem Schlachtfelde,5)000 wurden zu Gefangenen gemacht. Auch uns kamdieser Erfolg sehr theuer zu stehen; nicht weniger als4,000 Mann waren uns schlagunfähig gemacht worden.
Gerade den Tag vor diesem glorreichen Gefechte(27 März) marschirte Sebastiani gegen den Herzog vonlnfantado , schlug ihn bey Alcala-Real aufs. Haupt,und zwang ihn, sich eine Zuflucht in der Sierra Morena