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Dritter Band.
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landsliehe annehmen, dafs es blofs dazu dienen sollte;sieh eine Partey in Portugal zu verschaffen; die Idee,unter meiner Regierung eine/ zweyten Dumouriezspielen zu wollen, wäre zu albern, als dafs man sieSoult beylegen konnte.

Wie dem nun sey , Soult erwartete, bevor er sei-nen Marsch auf Lissabon antrat, das Eintreffen seinesBruders, der ihm 4 — 5 000 Reconvalescenten vonAstorga zuführte; er wartete auf Nachrichten vonVictor’s Korps, das den Auftrag hatte, eine Diversionam Tajo auszuführen ; er erwartete die Division La-pifse, welche über Almeida eintreffen sollte. Dannerst hoffte er, in die Hauptstadt gelangen, und sichso lange daselbst behaupten zu können, bis ich fürdieMittel zu seiner Unterstützung gesorgt haben würde.Allein meine Abreise nach Frankreich, der so ebenmit Oestreich ausgebrochene Krieg und die Maafsre-geln der Anglo-Portugiesen, zogen ihn bald aus diesemIrrthume.

Die Korps, deren Mitwirkung zum Gelingen seDner bezweckten Eroberung unerläfslich war, konntenNichts thun. Victor befürchtete, wie so eben bemerktwurde, nicht ohne Grund, in Portugal eingesperrt zuwerden. Von der andern Seite hatte Ney, der Gali-cien unterwerfen und organisiren, Corunna und Fer-rol beschützen sollte, genug zu thun, 11m mit seinen38 ,COO Mann eine Küste von 100 Stunden Länge undein ganzes Königreich, von Orense an bis Ribadeo;zu decken. Zu Seiner Linken hatte er die ganze Be-völkerung von Orense in vollem Aufstande; zu seinerRechten hatte La Romana Asturien besetzt, wohin ersieh nach Moore’s Rückzug gezogen , und wo er sichdurch Aushebungen aus dieser Provinz verstärkt hatte;

Die Besetzung Asturien’s wurde zu einer wichti-

Nafoleon's Leben . 3 1er Band, I9